Zahlreiche von diesen Jahresrückblicken habe ich heute schon gelesen. Also lasse ich doch hier auch mal die letzten 365 Revue passieren. Wenn man kurz den Gedanken von einem solchen Artikel hat, denkt man das wäre in ein paar Minuten gemacht, dem ist aber nicht so. Es ist nicht einfach eine solch lange Zeit in einem Artikel zusammenzufassen. Ich dachte mir, ich nehme nur persönliche Ereignisse, denn anderes hat hier nichts zu suchen.
Beginnen wir wie erwartet mit dem Neujahrsbeginn oder allgemeiner mit dem Januar. Silvester hatte ich im kleinen Kreis gefeiert. Es war ganz schön, mit den Freunden aus der Grundschulzeit ins neue Jahr zu kommen. Das soll dieses Jahr anders werden – aber darum geht es ja nicht. Die Ferien gingen dann auch schneller als gedacht zu Ende und kurz darauf standen schon die ersten Arbeiten an. Man merkte: Die Schule hat wieder begonnen. Durch den rosenkrieger hatte ich das Interesse an einem Project365 bekommen, welches ebenfalls zu Beginn des neuen Jahres gestartet ist. 2 kleinere Ereignisse im Januar waren noch “Life in a Day” und das Dschungelcamp.
An den Februar habe ich fast gar keine Erinnerungen mehr. Es war wohl ein stressiger Monat, der viel mit Lernen verbunden war. Der einzig tolle Abend war der, als ich mit unserem Jugendzentrum im Film “127 hours” war. Ein meiner Meinung nach sehr guter Film, den man, wenn noch nicht gesehen, auf jeden Fall anschauen sollte.
Der März war ein sehr wichtiger Monat für mich. Eigentlich wäre jetzt, wenn es diesen Monat nicht gegeben hätte, alles anders. Zu Beginn der Osterferien bekam ich von einem guten Freund eine Canon EOS 20D ausgeliehen um mir mal die Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera anzuschauen. Die ersten Versuche blieben erfolglos. Das Objektiv war, wenn ich mich recht entsinne, ein 28-70mm. Am ersten Abend entstanden weiße oder schwarze Bilder. Ich wusste damals noch nicht einmal, was die ISO oder die Blende überhaupt bedeutet. Jedoch hatte ich von Tag zu Tag ein bisschen mehr verstanden und die Fotos waren jetzt wenigstens ordentlich belichtet.
Immer mehr fand ich Gefallen am Fotografieren. 2 Wochen später war’s das aber schon mit der tollen DSLR. – vorerst! Nun hieß es: Sparen… Sparen… Sparen… Im März nahm ich außerdem am Videowettbewerb von CopyTrans teil und belegte den 2. Platz. Ansonsten habe ich im März viel geskyped, mit Lydia den 18. Geburtstag ihrer Schwester gefeiert und das Flipcase von Flickz getestet.
An den April habe ich nur wenige Erinnerungen. Da mein iPhone 3G kaputt gegangen ist, habe ich mir das 4er zugelegt und ansonsten war ich oft bei meinem Bruder und habe mit meinem Neffen gespielt.
Im Mai ging es für mich und ein paar andere Musiker nach Steinberg um ein paar Lieder im Rockmobil aufzunehmen. Vielleicht könnte ich bald mal etwas hochladen, was wir selbst eingespielt haben. Außerdem war ich oft im Schwimmbad unterwegs. Das sollte man bei gutem Wetter doch mal ausnutzen. Der größte Schritt war der Kauf meiner EOS 60D mit dem 18-135mm Kitobjektiv. Die nächsten Tage ging es nur noch raus mit Freunden zum Fotos machen! – Und das gelang besser als gedacht.
Direkt zu Beginn des neuen Monats Juni hatte unser Jugendzentrum ein Wochenende in den Vogesen geplant als Vorbereitung für die Wandertour in den Pyrenäen im Sommer. Die Tour haben wir gut gemeistert. Zuhause angekommen, war ich aber erstmal richtig platt.
Immer mehr befasste ich mich mit Zeitraffer (Timelapse). Wenn ihr die letzten Ausgaben der “Fundstücke des Monats” mitverfolgt habt, dürftet ihr das schon gemerkt haben. Nebenbei ist die Dezemberausgabe irgendwie nicht online gekommen ;-) Dafür gibt es im Januar eine XXL-Ausgabe.
Nach dem Halberg Open Air mit Milow, Cassandra Steen und Marteria hieß es für mich Koffer packen. Es ging nach Empuria Brava in Spanien. Wir verbrachten mit unserer Jugendgruppe erst 3 Tage im Lager und starteten dann unsere Tour durch die Pyrenäen. Insgesamt sind wir mehr als 100km gelaufen. Es war hart – aber eine tolle Erfahrung. Die verbliebenen Tage im Camp waren sehr relaxed und uns natürlich gegönnt.
Am letzten Tag im Camp hatte mich wohl eine Grippe erwischt. Zudem war ich noch so blöd und lag den ganzen Tag am Strand in der Sonne. Die Bakterien freuten sich in meinem Körper! ;-) Die Busfahrt war wiederrum ein Geschenk Gottes, da ich einfach stundenlang schlafen konnte. Zuhause angekommen durfte ich die 3. Ferienwoche im Bett bleiben bis es dann zum Frankfurter Flughafen ging. Ab nach Kos. Die 2 Wochen in Griechenland mit meinen Eltern waren auch total schön. Wir hatten durchgehend super Wetter. Spitzentemperaturen an die 50°.
Nach diesem Urlaub hatte ich noch ein paar Ferientage und dann ging auch schon wieder die Schule los. Schon Klassenstufe 9. Unfassbar!
Die zweite Hälfte des Jahres kann man unter ein Stichwort packen: FOTOGRAFIE.
Die meisten Leute sagen, ich hätte eine Gabe dafür. Viele Shootings habe ich nun schon hinter mir und ich will nun proffessioneller in diesen Bereich einsteigen. Fotos könnt ihr hier auf der Website finden.
Pünktlich zu Weihnachten hatte ich schon mehr als 1000 Fans auf meiner Seite – echt toll zu sehen, wie viele Menschen sich meine Fotos anschauen.
Ich hoffe, dass das Jahr 2012 auch so schön wird wie 2011. (Wenn man die schlechten Ereignisse einfach mal der Vergangenheit überlässt.